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RR

Besucht im Jahr 2019

D

eutsche „Lost Places“ sind immer ein wenig anders, als vergleichbare Orte im Ausland: In der Regel absolut leer, zugemüllt und desöfteren so trostlos wie der Amtsschimmel der 80er Jahre. Eine Ausnahme bietet auch dieses Objekt nicht, welches in bester Lage seit über 5 Jahren ungeschützt und unbewacht nur eines tut: Dringend benötigten Wohnraum verhindern.

Sprayer jeglicher Qualität haben sich bereits ausgetobt, Kabelratten und Diebe auf der Suche nach antiken Waschbecken waren bereits vor den Fotografen vor Ort und übrig geblieben ist nur Farbe, Trostlosigkeit und ein Obdachloser, der seiner Drogensucht in einer der oberen Etagen nachkommt und dort Quartier bezogen hat. Einzig Bemerkenswert ist der Luftschutzbereich, der überraschend weiträumig ausgebaut wurde und selbst für einen Bau der 60er Jahre nicht so typisch gewesen sein dürfte.

Weiterer Stoff

Chateau Cheratte

Auch eines der Objekte, welches seit längerer Zeit auf meiner „To-Do“ Liste stand und sich bisher immer dagegen verwehrte, von mir besucht zu werden.

Land of Confusion

Dieses Mal keine großen Texte, geistigen Ausschweifungen und wortreiche Lyrikorgien, die eh so gut wie nie gelesen werden. Einfach nur Bilder – Bilder ohne Erklärung, die für sich selbst sprechen sollen. Weil ich faul bin, weil ich müde bin.

Panzer im Naturschutzgebiet „Brander Wald“

Heute einmal kein wirkliches, so richtiges Urbex, irgendwie. Also eigentlich schon, aber es ist immerhin nicht „Lost“ im eigentlichen Sinne – es sind Panzer, die als Hartziele auf einem Truppenübungsplatz liegen, auf dem sich zugleich aber auch ein Naturschutzgebiet befindet. Klingt komisch? Nicht in Deutschland.

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