Atelier Mosaique

Atelier Mosaique
RR

Besucht im Jahr 2016

E

in Anblick, so typisch wie auch gewohnt; zerbrochene Fenster, eingestürzte Mauern und das Moos, welches sich immer nach kurzer Zeit als letzter, wie auch neuer Bewohner ansiedelt. Ein Anblick, wie man ihn sich schnell verinnerlicht, wenn man im Hinterland Belgiens unterwegs ist. Wenn man viele freie Stunden dort verbringt, wo andere nicht sein wollen.

Belgien kann man nicht lieben, wenn man es nicht lernt zu verstehen. Wenn man seine Seele nicht einatmet. Man muss es bereisen, erfahren und mehr als nur eine Portion Pommes* zu sich nehmen. Nur vom Wasser der Maas, da sollte man dringlichst die Pfoten lassen – außer man kennt einen guten Onkologen.

*Man muss aber mit gebrochenem Französisch bestellen, nur um dann auf Deutsch vom Wirt verbessert zu werden – mitten in der tiefsten Wallonie.

Weiterer Stoff

Chateau Congo

Belgien… Immer wieder Belgien. Das Land lässt mich nicht los, fesselt mich an sich. Dieses Land ist wie eine Droge mit Stil, wie Absinth, oder auch Opium, und betäubt einen auf genau die Art, die man gerne erlebt und die einen vom Rest der Welt abschottet.

Muskatnuss, Herr Müller!

Aachen, 06:00 Uhr – es regnet, was für Aachen mehr als nur typisch ist, ja gerade zu “Charaktergebend” wirkt auf diese Stadt; der Aachener ist für gewöhnlicher eher ein mürrischer (wohlwollend formuliert), auch ein eher zurückhaltender Typ, der so gar nichts mit dem so oft gepriesenen Kölner zu tun hat.

Bahnhof Hombourg (B)

Das Zeitalter des “analogen” neigt sich seinem Ende zu, möge man meinen. Nein, ich meine damit nicht einmal nur die “analoge” Fotografie, sondern so ziemlich alles an analogen Medien, Techniken.

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