Atelier Mosaique

Atelier Mosaique
RR

Besucht im Jahr 2016

E

in Anblick, so typisch wie auch gewohnt; zerbrochene Fenster, eingestürzte Mauern und das Moos, welches sich immer nach kurzer Zeit als letzter, wie auch neuer Bewohner ansiedelt. Ein Anblick, wie man ihn sich schnell verinnerlicht, wenn man im Hinterland Belgiens unterwegs ist. Wenn man viele freie Stunden dort verbringt, wo andere nicht sein wollen.

Belgien kann man nicht lieben, wenn man es nicht lernt zu verstehen. Wenn man seine Seele nicht einatmet. Man muss es bereisen, erfahren und mehr als nur eine Portion Pommes* zu sich nehmen. Nur vom Wasser der Maas, da sollte man dringlichst die Pfoten lassen – außer man kennt einen guten Onkologen.

*Man muss aber mit gebrochenem Französisch bestellen, nur um dann auf Deutsch vom Wirt verbessert zu werden – mitten in der tiefsten Wallonie.

Weiterer Stoff

Abandoned Wheels

Wir leben in einer verrückten Ära, in einer wilden vorallem; während wir es ausgenscheinlich hinbekommen haben die Biosphäre in der Form zu ficken, dass sie uns in absehbarer Zeit zurückficken wird, scheint ein unstillbarer Hunger…

The Birdhouse

Nach über vier Jahren Urbex, davon die meiste Zeit in Belgien, habe ich mit vielen Dingen abgeschlossen. Man fragt, nach den gesehenen Dingen und nach den tausenden von Kilometern, irgendwann nicht mehr nach dem „wieso?“, wenn man wieder einmal einen Ort betritt den man gerne selber erwerben, renovieren und bewohnen möchte. Wenn man unschätzbar wertvolle Möbel vorfindet, wenn man sieht wie die Szene solche Orte behandelt.

Procession des pénitents de Lessines

Tradition. Heutzutage wird (im Hinblick auf die moderne Identifikationsfindung) kaum ein Wort häufiger in der politischen Diskussion Deutschlands verwendet, als das simple “Tradition” – meist vermengt mit der “Kultur”.

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