Atelier Mosaique

Atelier Mosaique
RR

Besucht im Jahr 2016

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in Anblick, so typisch wie auch gewohnt; zerbrochene Fenster, eingestürzte Mauern und das Moos, welches sich immer nach kurzer Zeit als letzter, wie auch neuer Bewohner ansiedelt. Ein Anblick, wie man ihn sich schnell verinnerlicht, wenn man im Hinterland Belgiens unterwegs ist. Wenn man viele freie Stunden dort verbringt, wo andere nicht sein wollen.

Belgien kann man nicht lieben, wenn man es nicht lernt zu verstehen. Wenn man seine Seele nicht einatmet. Man muss es bereisen, erfahren und mehr als nur eine Portion Pommes* zu sich nehmen. Nur vom Wasser der Maas, da sollte man dringlichst die Pfoten lassen – außer man kennt einen guten Onkologen.

*Man muss aber mit gebrochenem Französisch bestellen, nur um dann auf Deutsch vom Wirt verbessert zu werden – mitten in der tiefsten Wallonie.

Weiterer Stoff

Chateau Noisy

Anachronismus. Auch heute noch, 2019, als ich diesen Text schreibe, komme ich mir wie einer vor. Der Verdacht, irgendwie an der falschen Stelle gelandet zu sein, nagt noch immer an mir, aber bei weitem nicht mehr so theatralisch gefärbt wie mein originaler Text zur Tour, den ich mit einem leichten Schaudern der ENTF Taste übergeben habe.

Die Nerzfarm

Die Nerzfarm in der unmittelbaren Nähe der Deutsche-Niederländischen Grenze, welche bereits seit langer Zeit ein behäbiger Zankapfel zwischen Industrie, Politik und Tierschützern war, steht seit Dezember 2011 zum Teil leer.

Panzer im Naturschutzgebiet “Brander Wald”

Heute einmal kein wirkliches, so richtiges Urbex, irgendwie. Also eigentlich schon, aber es ist immerhin nicht “Lost” im eigentlichen Sinne – es sind Panzer, die als Hartziele auf einem Truppenübungsplatz liegen, auf dem sich zugleich aber auch ein Naturschutzgebiet befindet. Klingt komisch? Nicht in Deutschland.

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