Land of Confusion

Land of Confusion
RR

Besucht im Jahr 2018

D

ieses Mal keine großen Texte, geistigen Ausschweifungen und wortreiche Lyrikorgien, die eh so gut wie nie gelesen werden. Einfach nur Bilder – Bilder ohne Erklärung, die für sich selbst sprechen sollen. Weil ich faul bin, weil ich müde bin.

Müde von so vielen, vielen Dingen… weil ich auch immer etwas älter werde und merke, dass ich langsam mehr Gas geben sollte, bevor es irgendwann einmal zu spät ist…

Weiterer Stoff

Maison Gustaaf

Manchmal tut eine Pause gut, etwas Abstand noch viel besser. Manchmal.

Es war die erste Urbex-Tour seit Monaten, auf die mich mein Kumpel Manolo zerrte. Ich hatte mir eine Auszeit genommen, eine lange Auszeit. Keine Fotografie, keinen Stress, keine Besonderheiten. Eins sein mit der bedrückenden Langeweile einer ninetofive Existenz, die 2 1/2 Kinder, einen Urlaub pro Jahr, die Rente und dann ein Martyrium aus langwierigen Krankenhausbesuchen bedeutete. „Sich erden“ – oder einfach einmal das kleine Rädchen im Getriebe sein und sich drehen.

“Nahtloser” Wandel

Wandel ist eine Sache: Entweder geht man mit der Zeit, oder man geht nach einer gewissen Zeit. Alles ist stets im Wandel, immer.

HF 6 – Aussenstelle

Ich atme tief ein. Staubige Luft strömt hastig durch die Nase, durchquert meine Atemwege – vorbei an der kaputten Nebenhöhle, an zerklüfteten Mandeln entlang, hinunter zu einer schwarzen Lunge, wie man sie nur dann hat wenn man in einer Großstadt lebt.

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