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Nicht gerade meine beste Arbeit, rein fotografisch betrachtet. Zu bemüht, zu schief, zu fahrig, zu langweilig. Viel zu viel „zu“. Doch was soll man auch machen, bei einem solchen Anwesen?

Stahlwerke, Kokereien, riesige Industrieanlagen jeder Art und Couleur haben etwas erschlagendes…

Seit einiger Zeit habe ich Probleme mit dem Schreiben. Keine technische Problematik, keine Problematik der Lustfindung. Ich weiß zum Teil einfach nicht mehr genau, was ich in meinen Fotoreportagen schreiben soll…

Beschäftigt man sich mit diesem Ort, mit den üblichen Quellen die einem als Urbexer bleiben (Foren und viel Gewäsch), erlangt man nur wenige Hintergrundinfos, aber liest sich dabei (gezwungenermaßen) durch eine Unsumme an höchst unterhaltsamen Gerüchten und Berichten.

Oder: Womit finde ich die schönen Orte denn?

Wenn man Urlaub hat, dann hat man Zeit und Energie, Motivation und schöpft zudem neue Kraft. Man kümmert sich um alte, liegen gebliebene Sachen…

Auch eines der Objekte, welches seit längerer Zeit auf meiner „To-Do“ Liste stand und sich bisher immer dagegen verwehrte, von mir besucht zu werden.

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