Urbex

20 Apr: Masters of Dust

Industrie – mein heimlicher Fetisch. Rostiger Stahl, gigantische Hallen, oder auch kleine Werkstätten. Ein Geruch, der sich aus Öl, Fett und Metall vermengt, aus Holz, welches schwarz vor Dreck wurde. Industrie, wo körperliche Arbeit als ehrend, nicht beschämend verstanden wird. Dort, wo die stetige Atmosphäre des Schaffens herrscht und jederzeit etwas in Bewegung geraten könnte. Heilige Stätten des Fortschritts, Kathedralen der Arbeit.

28 Jan: Chateau Congo

Belgien… Immer wieder Belgien. Das Land lässt mich nicht los, fesselt mich an sich. Dieses Land ist wie eine Droge mit Stil, wie Absinth, oder auch Opium, und betäubt einen auf genau die Art, die man gerne erlebt und die einen vom Rest der Welt abschottet.

27 Jan: Cheratte Hasard

Wie ein unwirklicher Riese, so blickt der Turm über dieses Tal der Maas – mit seinem Rücken fest an den Berg gepresst, welcher ihn erst erforderlich machte. Wie eine Figur aus einem Mythos, einer Gestalt aus der nordischen Saga.

14 Dez: Die Bahn kam

Die Bahn kommt – meistens zu spät, überfüllt und manchmal (manchmal öfters) schon einmal gar nicht. Wie oft der ehemalige Slogan der Bahn ihr selbst schon zum Verhängnis wurde, das muss man nicht unbedingt erwähnen – man tritt keine Person am Boden (bisschen Auslachen reicht).