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Besucht im Jahr 2014

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as könnte man über diesen Ort sagen? Dass wir es erst im zweiten Anlauf schafften, dort hineinzukommen? Dass dieser Ort zu diesem Zeitpunkt schon geplündert und dekoriert war, bis zu meiner, doch recht hohen, Kotzgrenze? Mir fällt nicht allzu viel ein zu diesem Ort, wohl auch weil es schon eine Weile her ist und – man glaubt es kaum – „Urbex“ nicht immer 120% Anspannung und Action ist, man auch nicht immer Leichen, tote Tiere, oder schießwütige Belgier trifft.

Manchmal ist es auch einfach nur ein entspanntes Wandern durch die Zeit, in einem ehemaligen Gasthaus mit Bewirtschaftung, in welchem sich kleine Dekorateure austobten und mir damit die Stimmung versauten.

Weiterer Stoff

Maison Gustaaf

Manchmal tut eine Pause gut, etwas Abstand noch viel besser. Manchmal.

Es war die erste Urbex-Tour seit Monaten, auf die mich mein Kumpel Manolo zerrte. Ich hatte mir eine Auszeit genommen, eine lange Auszeit. Keine Fotografie, keinen Stress, keine Besonderheiten. Eins sein mit der bedrückenden Langeweile einer ninetofive Existenz, die 2 1/2 Kinder, einen Urlaub pro Jahr, die Rente und dann ein Martyrium aus langwierigen Krankenhausbesuchen bedeutete. „Sich erden“ – oder einfach einmal das kleine Rädchen im Getriebe sein und sich drehen.

Factory C.

Urbex – das kleine Abenteuer der Neuzeit. Was könnte man sonst schreiben? Ich lasse heute einfach mal die Bilder sprechen. Insgesamt habe ich den Ort bei 3 Möglichkeiten besucht, bei denen sich leider, zwischen meinen Besuchen, immer mehr und mehr Irre darum bemühten den Ort zu verwüsten.

Muskatnuss, Herr Müller!

Aachen, 06:00 Uhr – es regnet, was für Aachen mehr als nur typisch ist, ja gerade zu „Charaktergebend“ wirkt auf diese Stadt; der Aachener ist für gewöhnlicher eher ein mürrischer (wohlwollend formuliert), auch ein eher zurückhaltender Typ, der so gar nichts mit dem so oft gepriesenen Kölner zu tun hat.

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