Die Wiederentdeckung von Eyeem

20.06.2017 kurz vor Feierabend, das Handy vibriert und eine E-Mail von Eyeem ist drin. Eyeem? Was zum Henker wollen die denn jetzt?!
„Hey Manolo! Great news!“ aha, wie great kann das wohl sein?! Ich öffne also die E-Mail und der Text geht euphorisch weiter „You sold this photo on Eyeem Market for $11,96 USD!“ WOHOO!!! Geld! Gut, warum das jetzt jemand gekauft hat weiß ich nicht, ich freue mich aber über meine 2 Minuten Ruhm und auf ein Eis mit meiner Frau, welches ich mir dann von diesem Geld kaufen werde. Natürlich habe ich also wieder einen Blick in die Eyeem community geworfen, meine Galerie überprüft, denn ich weiß nicht mehr was ich da alles rausgehauen habe und ich muss feststellen, da hat sich einiges getan!
Entgegen dem trend von Instagram dir einfach alle rechte am Bild zu nehmen, achtet Eyeem drauf das du immer erwähnt wirst, dir die Bildrechte erhalten bleiben und du mit etwas glück, ein paar euros dazuverdienst.
Die Selfies und Fotos von Essen halten sich dementsprechend stark in grenzen, so fern man es  weiter mit Instagram vergleicht.
Eyeem hat einen etwas seriöseren, ja fast schon Erwachsenen auftritt in dem natürlich auch eine priese hip und hipster mitschwingt. Braucht man scheinbar weiterhin um möglichst viele anzusprechen. Ich bemühe mal noch einen Vergleich. Wenn Instagram in etwa sowas wie Flickr ist, dann würde ich Eyeem eher mit 500px vergleichen. Die Qualität der Bilder ist hoch, man hat keine bots und seltsamen silikontussis namens Peter die einem folgen, sondern richtig echte Fotografen und Foto Enthusiasten. Auch gibt es keine geklauten accounts oder Fake profile.
Dennoch, ohne #hashtags läuft natürlich auch bei Eyeem nichts. Diese bekommt man passenden zum gewählten Bild direkt in der App vorgeschlagen ohne lange suchen zu müssen. Die Möglichkeit seine Bilder im Markt hochzuladen bestehen für alle, jedoch gibt es einige Feinheiten die man beachten muss. Wichtig ist beispielsweise bei Portraits die Erlaubnis des Models nachweisen zu können, oder bei Gebäuden die Zustimmung der Eigentümer. Das ist nicht immer einfach, besonders wenn man Urbex oder Streetfotograf ist. Hiefür findet aber sicher jeder seine eigene Lösung.
Ohne viel um den heißen Brei zu reden,  schafft euch einen account an und probiert es selbst. Gebt mir gerne mal ein feedback wie ihr es so findet und wie der Erfolg so bei euch ist. Ich drücke euch die Daumen und wenn ihr wie ich auch nur einmal im Jahr ein bild verkauft, dann freut euch und esst ein Eis.
Solltet ihr durchstartet dann hoffentlich richtig. Es gibt wohl Menschen die schon davon leben können.

Von ganzem herzen viel Erfolg und Spaß auf Eyeem!

 

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