Gedanken zu 2016

2016 geht und ich überlege so vor mich hin wie mein Rückblick darauf ist. Viele Stars sind gestorben, wichtige Musiker, manch ein Pionier sicherlich dabei. Ich erspare euch Namen, jeder wird es wohl mitbekommen haben. Es hat mich nicht so betroffen gemacht wie wenn ein Familienmitglied verstorben ist, es war schlichtweg schade.
Wenn ich einen von ihnen vermisse, mache ich einen Film an, Lese ein Buch oder höre ihre lieder.
2016 war voll von Politischen eindrücken. Ich bin nach wie vor erschrocken wie groß der zuwach von Populismus ist und wie es doch immer schwieriger wird nicht in Schubladen wie rechts und links zu sortieren, oder mit der Nazikeule zu schwingen. Postfaktisch ist der Begriff des Jahres und er spiegelt nur zu gut wieder was gerade so in der Gesellschaft los ist.
Gestern noch habe ich gelesen “ Ich fühle mich fremd im eigenen Land.“ das hat mich betrübt und ich kam nicht umher zu überlegen warum er sich wohl so fühlt. Heute bekam ich die Antwort und habe mitgefühlt. Mich fremd gefühlt. Unter einem Artikel einer Zeitung habe ich nachgefragt warum jemand AfD wählen wolle und als Antwort erhielt ich folgenden Satz: „Damit mal Politik für und nicht gegen das Volk gemacht wird .Aber wie ich es an deinem Name sehen kann , hast du da Verständigungsprobleme mit.“ Das letzte mal musste ich sowas in den 90 igern hören und es ist nach wie vor verletzend.
Donald Trump ist Präsident der USA und somit wissen wir alle, nichts ist unmöglich wenn man weiß wie man es angeht.
2016 ist ein komisches Jahr wenn man es global betrachtet.
2016 ist in meiner Welt allerdings grandios gewesen und ich werde nicht müde mich darüber zu freuen.
Ich habe einen tolle neue Arbeit im Januar begonnen, habe im Sommer geheiratet, eine tolle Reise durch Frankreich gemacht, im Herbst habe ich wieder sehr aktiv Fotografiert und eine neue Kamera gekauft, im Winter bekam ich meine Unbefristung auf besagter Arbeit.
Wenn ich alles aufliste, werde ich noch 2017 an der Liste sitzen, daher nur so viel. 2016 habe ich aktiv und bestmöglich meine Freundschaften gepflegt und vertieft, Ziele gesetzt und verfolgt, Struktur in mein Leben gebracht und mehr auf die Freude im Leben geschaut als das Leid immer mitzuzerren. Es ist schlimm genug was auf der Welt los ist, ich möchte es nicht abstreiten oder aus den Augen lassen. Was aber auch nicht sein muss ist, dass es mir den Alltag versaut, die Freude nimmt oder mich einschränkt in meinem Denken, Fühlen, Handeln.

Egal wie sehr man denkt dass ein Jahr scheiße gewesen ist, wenn man mal in sich geht und seinen eigenen Mikrokosmos betrachtet, dann ist ein Jahr doch meistens besser als man glaubt.
Falls euch nichts gutes zu 2016 einfällt, 71 Dinge, die in diesem Jahr gut waren

Von Herzen wünsche ich euch ein grandioses 2017 und einen guten Rutsch.

Madmen Manolo

Leave a comment