Urbex-Fetisch

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ieder ist ein Wochenende vorrüber und gerne wäre ich eigentlich jedes auf Tour, doch bedauerlicherweise drängt die Realität uns ihren Willen auf und zerstört das eine, oder andere Mal die persönliche  Traumwelt. So präsentiere ich hier also eine Auswahl von Bildern aus vergangenen Tagen. Tagen, die mir extrem viel Spaß gemacht haben und die ich mit besonderen Menschen verbringen durfte. Aus dem Grunde auch einmal, aber nur ganz kurz:

Danke an alle beteiligten Weggefährten von einst – und jene von heute. Ihr macht den Unterschied!


Wo wir aber von Wochenenden auf der Straße und in verfallenen Gebäuden sprechen, so muss ich eines bemerken: Egal wen ich also über die Jahre getroffen habe, mit wem ich auch immer wie oft unterwegs war – jeder von ihnen hat eines dieser Motive, auf welches er, oder sie, besonders abfahren. Urbex hat also nicht nur etwas mit Weitwinkeln und zentrierten Totalen von Räumen zu tun, es ist von Fotograf zu Fotograf unterschiedlich: Bei mir sind es, z.B., Tasteninstrumente und Fortbewegungsmittel – Sascha ist hingegen sehr auf Details und Nahaufnahmen aus. Beobachtet man weiter: Viele andere stehen auf Stühle, Toiletten und andere Einzelheiten.

Ich traf sogar jemanden, der auf abblätternde Farben und Tapeten stand.

Mit etwas Muße und Zeit, könnte ich darüber sicherlich eine Liste aufsetzen, welche Formen „der Spezialisierung“ es denn so gibt – oder der einzelnen Fetischneigung 😉
Dieser von mir bezeichnete Urbex-Fetisch, dem man irgendwann anheim fällt, kann bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt sein; Steck mich in einen Raum, in dem ein Flügel/Klavier steht und ich bin mehr als eine Stunde damit beschäftigt, ihn aus allen möglichen Winkeln und Perspektiven abzulichten und versuche dabei immer mal wieder eine neue Sicht zu finden. Warum? Eine mehr als gute Frage, auf die ich aber auch keine Antwort habe. Vielleicht, weil ich unterbewusst irgendeine Prägung auf Klaviere habe? Weil sie etwas auszeichnen, darstellen? Vielleicht fotografiere ich sie aber auch nur aus einem ganz anderen Grund: Weil es mir Freude bereitet – und wenn das nicht schon für sich alleine ausreicht?

So bleibt mir nur zu sagen: Geht raus, habt Spaß und entdeckt den Fetisch in euch 😉

Beste Grüße

Madmen Manolo

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